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Tuesday, September 23, 2008

Rice, die NATO und die Wunschgedanken - 2 - Eine Übersetzung der Rede vom 18 September

"Wir werden jedem Versuch Russlands entgegentreten, souveräne Nationen und freie Völker einer archaischen "Einflusssphäre" zu unterstellen"

Rede von US-Außenministerin Condoleezza Rice über die amerikanisch-russischen Beziehungen

Im Folgenden dokumentieren wir die Rede von US-Außenministerin Condoleezza Rice zu den amerikanisch-russischen Beziehungen beim German Marshall Fund in Washington vom 18. September 2008. Die Übersetzung ins Deutsche besorgte der Amerika Dienst.
Im Anschluss daran war eine kurze Pressekonferenz angesetzt, bei der drei Fragen an Condoleezza Rice gestellt werden durften. Auch diese Befragung haben wir im Anschluss an die Rede dokumentiert - dieser Teil allerdings liegt nur in der englischen Originalversion vor.

Condoleezza Rice:

Vielen Dank, Craig. Vielen Dank für diese nette Begrüßung. Ich möchte Senator Bennett, sowie den Kongressabgeordneten und den Vorstandsmitgliedern des German Marshall Fund für ihre Anwesenheit danken. Ich möchte allen im Fund für die Einladung danken, heute vor Ihnen zu sprechen. Der German Marshall Fund ist eine unentbehrliche Organisation – insbesondere für unser transatlantisches Bündnis, aber in zunehmendem Maße auch für unsere Partnerschaften außerhalb Europas.

Ich danke Ihnen also für die großartige Arbeit, die Sie leisten, um gemeinsame Sichtweisen, gemeinsame Zielsetzungen und ein gemeinsames Vorgehen zu fördern. Das sind Elemente, die die Vereinigten Staaten und Europa heute mehr als jemals zuvor brauchen. Sie haben in den vergangenen Jahren einen unermesslichen Beitrag zur Stärkung und Erneuerung der Verbindungen unserer Nation zu Europa geleistet. Dafür möchte ich Ihnen noch einmal vielmals danken. Es ist mir eine Ehre, hier zu sein.

Dies ist das erste Mal, dass ich als Außenministerin eine Rede beim German Marshall Fund halte. Und ich wage zu behaupten, dass es angesichts meiner kurzen verbleibenden Zeit im Amt wahrscheinlich auch das letzte Mal ist. Es freut mich, dass Sie gleich erkannt haben, dass Sie da jetzt nicht applaudieren sollten.

Ich möchte heute mit Ihnen über ein Thema sprechen, das uns in letzter Zeit alle beschäftigt hat: Russland und die amerikanisch-russischen Beziehungen.

Den meisten von uns sind die Ereignisse des vergangenen Monats bekannt. Die Ursachen des Konflikts – insbesondere die Streitigkeiten zwischen Georgien und seinen abtrünnigen Regionen Abchasien und Südossetien – sind komplex. Sie reichen zurück bis zum Ende der Sowjetunion. Die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten haben oft versucht, den Parteien zu helfen, die Streitigkeiten diplomatisch zu lösen. Genau aus diesem Grund bin ich auch nur einen Monat vor dem Konflikt nach Georgien gereist, was unter anderen auch der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier tat.

Der Konflikt in Georgien hat also tiefe Wurzeln. Und natürlich haben alle Seiten Fehler gemacht und sich verkalkuliert. Aber einige wichtige Tatsachen sind klar:

Am 7. August startete die georgische Regierung nach wiederholten Verletzungen des Waffenstillstands in Südossetien, darunter der Beschuss von georgischen Dörfern, eine militärische Großoffensive in Tschkinvali und anderen Gebieten der abtrünnigen Region. Bedauerlicherweise wurden in den Kämpfen einige russische Friedenssoldaten getötet.

Diese Ereignisse gaben Anlass zur Sorge. Aber die Situation verschlimmerte sich weiter, als die russische Führung die georgische Souveränität und territoriale Integrität verletzte - und eine groß angelegte Invasion über eine international anerkannte Grenze hinweg startete. Tausende unschuldige Zivilisten wurden aus ihren Wohnorten vertrieben. Die russische Führung veranlasste eine militärische Besatzung, die tief in das georgische Staatsgebiet hinein reichte. Und sie verletzte das vom Präsidenten Frankreichs und der EU ausgehandelte Waffenstillstandsabkommen.

Andere Aktivitäten Russlands während dieser Krise waren auch zutiefst beunruhigend: die alarmierenden Vorwürfe eines "Genozids" durch die georgischen Streitkräfte, die haltlosen Aussagen über amerikanische Aktionen während des Konflikts, der Versuch, durch die Anerkennung Abchasiens und Südossetiens ein souveränes Land zu zerstückeln, das Gerede über "privilegierte Interessen" bei der Behandlung unabhängiger Nachbarländer und die Weigerung, trotz fortgesetzter von Milizen verübter Gewalt und Vergeltungsschlägen gegen unschuldige Georgier, internationale Beobachter und Nichtregierungsorganisationen nach Abchasien und Südossetien zu lassen.

Was an Russlands Aktionen noch beunruhigender ist, ist dass sie in ein sich verschlimmerndes Verhaltensmuster passen, das nunmehr seit einigen Jahren zu verzeichnen ist.

Ich beziehe mich unter anderem auf die russischen Einschüchterungen seinen souveränen Nachbarländern gegenüber, seine Verwendung von Öl und Gas als politische Waffen, seine unilaterale Aussetzung des KSE-Vertrags, seine Drohungen mit Nuklearwaffen gegen friedliche Nationen, seine Waffenverkäufe an Staaten und Gruppen, die die internationale Sicherheit bedrohen und seine Verfolgung - und Schlimmeres - russischer Journalisten, Dissidenten und anderer Menschen.

Das sich aus diesem Verhaltensmuster zusammenfügende Bild zeigt, dass Russland im Inland zunehmend autoritär und im Ausland zunehmend aggressiv auftritt.

Dieses Verhalten ist während der letzten Jahre natürlich nicht unbemerkt oder unangefochten geblieben. Wir haben versucht, dies im Rahmen der Bestrebungen für konstruktive Beziehungen zu Russland anzusprechen. Aber der Angriff auf Georgien hat dem von den russischen Politikern jetzt verfolgten Kurs feste Form gegeben und hat uns in eine kritische Lage für Russland und die Welt gebracht. Eine kritische Lage – aber keine deterministische.

Die russischen Politiker treffen einige bedauerliche Entscheidungen. Aber sie können noch immer andere treffen. Die Zukunft Russlands liegt in Russlands Händen. Aber seine Entscheidungen werden zum Teil durch das Verhalten der Vereinigten Staaten und ihrer Verbündeten beeinflusst - sowohl durch die Anreize, die wir bieten, als auch durch den Druck, den wir ausüben.

In der letzten Zeit ist viel darüber gesprochen worden, wie wir an diesen Punkt gekommen sind. Und einige haben versucht, die Verantwortung für Russlands jüngstes Verhaltensmuster auf andere abzuwälzen. Die Handlungen Russlands können beispielsweise nicht auf Nachbarländer wie Georgien geschoben werden.

Sicherlich hätten die georgischen Politiker besser auf die Ereignisse in Südossetien im vergangenen Monat reagieren können, und es nutzt niemandem, etwas anderes vorzugeben. Wir haben unsere georgischen Freunde gewarnt, dass Russland sie ködert, und dass es Russland nur in die Hände spielen würde, wenn sie diesen Köder schlucken würden.

Aber die russische Führung verwendete dies als Vorwand, um allem Anschein nach einen zuvor geplanten Einmarsch in sein unabhängiges Nachbarland zu starten. Sie hatte die Grundlagen für dieses Szenario tatsächlich schon vor Monaten gelegt - indem sie georgischen Separatisten russische Pässe gab, ihre Milizen ausbildete und bewaffnete und dann die Militäraktionen über die georgische Grenze hinweg mit Selbstverteidigung rechtfertigte.

Das Verhalten Russlands kann auch nicht auf die NATO-Erweiterung geschoben werden. Nach dem Ende des Kalten Krieges haben wir und unsere Verbündeten daran gearbeitet, die NATO umzugestalten - zu gestalten - und aus einem Bündnis, das die Schutzwälle eines geteilten Europas bewachte, ein Instrument zur Förderung eines geeinten, freien und friedlichen Europas zu machen - ein Bündnis, das sich der Gefahren wie Terrorismus stellt, die auch Russland bedrohen.

Wir haben die NATO jedem souveränen, demokratischen Land in Europa zugänglich gemacht, das die Voraussetzungen für eine Mitgliedschaft erfüllt. Wir haben das Recht der ehemals kommunistischen Länder unterstützt, den Weg der Entwicklung zu wählen, den sie verfolgen, und welchen Institutionen sie beitreten wollen.

Diese historischen Bemühungen waren erfolgreicher, als man sich jemals hat vorstellen können. Zwölf der 28 Nachbarländer der NATO sind ehemalige unterdrückte Staaten. Und das Versprechen einer Mitgliedschaft ist ein positiver Anreiz für diese Staaten, demokratische Institutionen aufzubauen, ihre Volkswirtschaften zu reformieren und alte Streitigkeiten beizulegen, wie es Polen, Ungarn, Rumänien, die Slowakei und Litauen getan haben.

Ebenso wichtig ist, dass die NATO fortlaufend versucht hat, Russland als Partner beim Aufbau eines friedlichen und wohlhabenden Europas zu verpflichten. Russland war auf fast jedem NATO-Gipfel seit 2002 mit einem Sitz vertreten. Zu behaupten, dass dieses Bündnis sich irgendwie gegen Russland wendet, würde bedeuten, die jüngste Geschichte zu ignorieren. Unsere Annahme war – und ist – vielmehr, dass dem legitimen Sicherheitsbedürfnis Russlands am besten gedient ist, wenn es nicht schwache, streitlustige und arme Staaten an seinen Grenzen hat – sondern friedliche, wohlhabende und demokratische.

Es ist einfach auch nicht in Ordnung, das Verhalten Russlands auf die Vereinigten Staaten zu schieben, weil sie entweder zu hart zu Russland sind, oder nicht hart genug, weil sie Russlands Interessen zu wenig berücksichtigen oder zu naiv gegenüber der russischen Führung sind.

Seit dem Ende des Kalten Krieges – und unter drei Regierungen, sowohl der Demokraten, als auch der Republikaner - haben die Vereinigten Staaten versucht, die Entstehung eines starken, wohlhabenden und verantwortungsbewussten Russlands zu begünstigen. Wir haben Russland nicht als besiegten Feind behandelt, sondern als zukünftigen Partner. Wir haben den Übergang Russlands zu einer modernen, marktorientierten Volkswirtschaft mit einer freien und friedlichen Gesellschaft politisch und finanziell unterstützt. Und wir haben Russland als Großmacht respektiert, mit der wir gemeinsam an der Lösung gemeinsamer Probleme arbeiten.

Wenn unsere Interessen auseinander gingen, haben sich die Vereinigten Staaten mit Russlands Politikern besprochen. Wir haben Gemeinsamkeiten gesucht. Und wir haben versucht, so gut wir konnten, Russlands Interessen und Auffassungen zu berücksichtigen. So sind wir strittige Themen angegangen – von Iran über den Kosovo bis zum Raketenabwehrsystem. Ich bin mehrmals nach Russland gereist - zweimal mit Verteidigungsminister Robert Gates - um die Zusammenarbeit zu fördern.

Die russische Führung hat das einfach nicht erwidert. Und ihr jüngstes Verhalten führt jetzt dazu, dass einige fragen, ob wir uns in einem neuen Kalten Krieg befinden. Nein, tun wir nicht. Aber die Frage drängt sich auf: Woher kommt dieses Russland? Wie wurde aus dem Russland der Neunzigerjahre das heutige Russland?

Schließlich waren die Neunzigerjahre in vielerlei Hinsicht eine Zeit wirklicher Hoffnung und Versprechen für Russland. Der totalitäre Staat wurde überwunden. Das Ausmaß an Freiheit der meisten Russen änderte sich beachtlich – was sie lesen konnten, was sie sagen konnten, was sie kaufen und verkaufen konnten, welche Vereinigungen sie gründen konnten. Neue Politiker kamen zum Vorschein, die Russland im Inneren zu politischen und wirtschaftlichen Reformen, in der globalen Wirtschaft zu Integration und zu einer verantwortungsbewussten internationalen Rolle lenken wollten.

All das ist wahr. Aber viele Russen erinnern sich anders an die Neunzigerjahre. Sie erinnern sich an dieses Jahrzehnt als eine Zeit der Zügellosigkeit und Gesetzlosigkeit, wirtschaftlicher Unsicherheit und gesellschaftlichem Chaos. Eine Zeit, in der Verbrecher, Gangster und Räuberbarone den russischen Staat ausplünderten und sich die Schwächsten in der russischen Gesellschaft zum Opfer machten. Eine Zeit, in der viele Russen – nicht nur Eliten und ehemalige Apparatschiks, sondern normale Frauen und Männer – ein Gefühl der Schande und Orientierungslosigkeit verspürten, das wir im Westen nicht vollständig verstanden.

Ich erinnere mich an dieses Russland, weil ich es selbst gesehen habe. Ich erinnere mich an alte Frauen, die ihr ganzes Hab und Gut entlang der alten Arbat verkauften – Teller und zerbrochene Teetassen, irgendetwas, um durchzukommen.

Ich erinnere mich daran, dass russische Soldaten aus Osteuropa nach Hause zurückkehrten und dann in Zelten leben mussten, weil der russische Staat einfach zu schwach und zu arm war, um sie richtig unterzubringen.

Ich erinnere mich daran, wie ich mit russischen Freunden gesprochen habe – tolerante, offene, fortschrittliche Menschen – die während dieses Jahrzehnts ein unmittelbares Gefühl der Scham empfanden. Nicht wegen des Verlustes der Sowjetunion, sondern weil sie das Gefühl hatten, ihre eigenes Land nicht mehr zu erkennen: das Bolschoi-Theater zerfiel, Rentner konnten ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen, die russische Olympiamannschaft marschierte 1992 mit einer Flagge ins Stadion ein, die niemand jemals gesehen hatte und erhielt Goldmedaillen zu einer Nationalhymne, die niemand zuvor gehört hatte. Es herrschte das demütigende Gefühl, dass nichts, was russisch war, noch gut war.

Das entschuldigt nicht das Verhalten Russlands, aber es hilft, es in den richtigen Kontext zu setzen. Es hilft zu erklären, warum viele normale Russen erleichtert und stolz waren, als Ende des letzten Jahrzehnts neue Politiker an die Macht kamen, die den russischen Staat wieder herstellen und seine Macht im Ausland wieder geltend machen wollten. Eine unvollkommene Staatsgewalt wurde als besser angesehen als gar keine Staatsgewalt.

Es ist jedoch klar geworden, dass das legitime Ziel, den russischen Staat wiederaufzubauen, eine Wende zum Negativen genommen hat - mit einem Verlust persönlicher Freiheiten, willkürlicher Strafverfolgung, auf verschiedenen Ebenen der russischen Gesellschaft vorherrschender Korruption und einem paranoiden, aggressiven Impuls, der sich bereits früher in der russischen Geschichte gezeigt hat, und der die Entstehung freier und unabhängiger demokratischer Nachbarländer – zuletzt während der so genannten "farbigen Revolutionen" in Georgien, in der Ukraine und in Kirgisistan – nicht als Quelle der Sicherheit, sondern als Quelle der Bedrohung für russische Interessen wertet.

Unabhängig von seinem Kurs ist Russland heute nicht die Sowjetunion – weder gemessen an der Größe seines Staatsgebiets, noch am Einflussgebiet seiner Macht, dem Umfang seiner Ziele oder der Wesensart seines Regimes. Die russischen Politiker haben heute keinen Anspruch auf ideologische Allgemeingültigkeit, keine alternative Vision zum demokratischen Kapitalismus und nicht die Fähigkeit, ein Parallelsystem der abhängigen Staaten und rivalisierenden Institutionen zu errichten. Die Grundlagen sowjetischer Macht sind verschwunden.

Und trotz des autoritären Regierungssystems ihrer politischen Führung genießen die Russen heute mehr Wohlstand und in gewissem Sinne mehr Freiheit als zu Zeiten der Zaren und der Sowjetunion. Russen fordern zunehmend die Vorzüge von globalem Engagement ein - die Arbeitsplätze und Technologien, die Auslandsreisen, die Luxusgüter und langfristigen Hypotheken.

Mit einer derartigen Zunahme an Wohlstand und Chancen kann ich mir nicht vorstellen, dass die Mehrheit der Russen sich jemals nach den Sowjetzeiten zurücksehnen würde, in denen ihr Land und seine Bürger von westlichen Märkten und Institutionen abgeschnitten waren.

Das ist die tiefer liegende Tragödie bei den Entscheidungen, die die russische Führung trifft. Es geht dabei nicht nur um den Schmerz, den sie anderen zufügt, sondern auch um die schwächenden Kosten, die sie Russland selbst auferlegt – wie sie die internationale Glaubwürdigkeit gefährdet, die russische Unternehmen so schwer aufgebaut haben, und wie sie den realen und zukünftigen Fortschritt der russischen Bürger aufs Spiel setzt, die seit dem Kommunismus so viel geleistet haben.

Und für was? Der Angriff Russlands auf Georgien bewies nur das, was wir bereits wussten – dass Russland seine militärische Übermacht einsetzen kann, um ein kleines Nachbarland zu bestrafen. Aber Georgien hat überlebt. Seine Demokratie wird fortdauern. Seine Wirtschaft wird wieder aufgebaut werden. Seine Unabhängigkeit wird gestärkt werden. Sein Militär wird mit der Zeit wiederhergestellt werden. Und wir freuen uns auf den Tag, an dem die territoriale Integrität Georgiens friedlich wiederhergestellt wird.

Der Einmarsch Russlands in Georgien hat und wird kein dauerhaftes strategisches Ziel verwirklichen. Es ist jetzt unser strategisches Ziel, den russischen Politikern klarzumachen, dass ihre Entscheidungen Russland auf eine Einbahnstraße in Richtung selbst auferlegter Isolation und internationaler Bedeutungslosigkeit führen könnten.

Dieses Ziel zu erreichen wird die Entschlossenheit und Einigkeit verantwortungsbewusster Länder erfordern - insbesondere der Vereinigten Staaten und ihrer europäischen Verbündeten. Wir können es uns nicht leisten, die Vorurteile zu bestätigen, die einige russische Politiker anscheinend haben: dass, wenn man die freien Nationen stark genug unter Druck setzt – wenn man sie einschüchtert, bedroht und losschlägt – sie aufgeben, vergessen und sich letztendlich geschlagen geben.

Die Vereinigten Staaten und Europa müssen dieser Art des Verhaltens die Stirn bieten, und allen, die es befürworten. In unserem eigenen Interesse – und im Interesse der russischen Bürger, die bessere Beziehungen zur übrigen Welt verdienen – dürfen es die Vereinigten Staaten und Europa nicht zulassen, dass die Aggression Russlands etwas erreicht. Nicht in Georgien, und an keinem anderen Ort.

Wir und unsere europäischen Verbündeten handeln daher gemeinsam zur Unterstützung Georgiens. Präsident Sarkozy, mit dem wir sehr eng zusammengearbeitet haben, gilt besonderer Dank für seine Führungsstärke in dieser Sache. Das transatlantische Bündnis steht geschlossen. In dieser Woche leitete NATO-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer eine Reise aller 26 Botschafter unseres Bündnisses nach Tiflis, um unserer unerschütterlichen Unterstützung für die georgischen Bürger Ausdruck zu verleihen. Die Tür zu einer euro-atlantischen Zukunft steht Georgien weiterhin weit offen und unser Bündnis wird weiterhin im Rahmen der neuen NATO-Georgien-Kommission daran arbeiten, diese Zukunft zu einer Realität zu machen.

Gemeinsam mit unseren europäischen Verbündeten werden wir auch weiterhin die internationalen Bestrebungen anführen, Georgien beim Wiederaufbau zu helfen – Bestrebungen, bei denen wir bereits bemerkenswerte Fortschritte gemacht haben. Die Vereinigten Staaten haben ein Paket zur wirtschaftlichen Unterstützung Georgiens in Höhe von einer Milliarde Dollar bereitgestellt. Die EU hat 500 Millionen Euro zugesagt und bereitet sich darauf vor, eine große Mission ziviler Beobachter nach Georgien zu entsenden.

Zusätzlich dazu haben die Außenminister der G7 mit Unterstützung der Vereinigten Staaten und der EU die Aktivitäten Russlands verurteilt und versprochen, den Wiederaufbau Georgiens zu unterstützen. Die asiatische Entwicklungsbank hat Georgien Kredite in Höhe von 40 Millionen Dollar zugesagt. Der internationale Währungsfond hat einen Hilfskredit in Höhe von 750 Millionen Dollar bewilligt. Und die OSZE plant ein erweitertes Beobachterprogramm, obwohl Moskau diese Bestrebungen noch immer blockiert.

Auf der anderen Seite hat Russland wenig Unterstützung für seine Maßnahmen erhalten. Ein Schulterklopfen von Daniel Ortega und der Hamas ist kein diplomatischer Triumph.

Gleichzeitig unterstützen die Vereinigten Staaten und Europa weiterhin – und uneingeschränkt – die Unabhängigkeit und territoriale Integrität der Nachbarländer Russlands. Wir werden jedem Versuch Russlands entgegentreten, souveräne Nationen und freie Völker einer archaischen "Einflusssphäre" zu unterstellen.

Die Vereinigten Staaten und Europa konsolidieren ihre Verbindungen zu diesen Nachbarn. Wir arbeiten als eine größere Gruppe, zu der auch unsere Freunde in Finnland und Schweden gehören, die während dieser ganzen jüngsten Krise unentbehrliche Partner waren. Wir unterstützen wertvolle Initiativen wie Norwegens High North Policy. Wir arbeiten an der Beilegung anderer regionaler Streitigkeiten wie in Nagorno-Karabach und schaffen zusammen mit unseren Freunden und Verbündeten wie der Türkei eine Grundlagen für Kooperation im Kaukasus. Wir werden nicht dulden, dass Russland ein Veto gegen die Zukunft der euro-atlantischen Gemeinschaft einlegt – weder dagegen, welchen Staaten eine Mitgliedschaft angeboten wird, noch gegen die Entscheidung der Staaten, die diese annehmen. Dies haben wir insbesondere unseren Freunden in der Ukraine deutlich gemacht.

Die Vereinigten Staaten und Europa vertiefen ihre Kooperation zur Erlangung einer größeren Energieunabhängigkeit – wir arbeiten mit Aserbaidschan und Georgien, der Türkei und den Ländern am Kaspischen Meer zusammen. Wir werden die offene, globale Energieversorgung in der Weltwirtschaft ausweiten und gegenüber missbräuchlichen Praktiken verteidigen. Es kann für die Russland-AG nicht andere Regeln geben als für alle anderen.

Und schließlich werden die Vereinigten Staaten und Europa sowie ihre vielen Freunde und Verbündeten nicht zulassen, dass die russische Führung doppelgleisig fährt und auf der einen Seite die Vorteile der internationalen Regeln, Märkte und Institutionen genießt, aber gleichzeitig ihre unmittelbaren Grundlagen ablehnt. Es gibt keinen Mittelweg. Ein Russland des 19. Jahrhunderts kann nicht mit einem Russland des 21. Jahrhunderts Seite an Seite in der Welt agieren.

Um sein ganzes Potenzial ausschöpfen zu können, muss Russland jedoch vollständig in die internationale politische und wirtschaftliche Ordnung eingebunden werden. Russland ist heute allerdings in der prekären Lage, dass es halb eingebunden und halb außerhalb ist. Wenn Russland jemals mehr als nur ein Energielieferant sein will, müssen seine Politiker die harte Wahrheit erkennen: Russlands Erfolg ist von der übrigen Welt abhängig, und das kann das Land nicht ändern.

Die russischen Politiker haben bereits einen Eindruck davon bekommen, wie die Zukunft aussehen könnte, wenn sie ihr aggressives Verhalten fortsetzen. Im Gegensatz zu Georgien ist das internationale Ansehen Russlands schlechter als jemals zuvor seit 1991. Der Preis dieser selbst verschuldeten Isolation ist hoch.

Die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der zivilen Nutzung der Atomenergie zwischen Russland und den Vereinigten Staaten macht derzeit keine Fortschritte. Die politische Führung Russlands fügt der eigenen Volkswirtschaft Schmerzen zu. Die Bestrebungen Russlands, der Welthandelsorganisation beizutreten, sind jetzt gefährdet. Das gilt ebenso für das Vorhaben, der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) beizutreten.

Die vielleicht schlimmste Konsequenz für Moskau ist jedoch, dass sein Verhalten die grundlegende Frage aufwirft, wessen Vision von Russland das Land heutzutage leitet. Es gab unlängst eine Zeit, als der neue Präsident Russlands eine positive, nach vorne blickende Vision der Zukunft seiner Nation entwarf.

Es war eine Vision, die die Schwächen Russlands berücksichtigte: seine schrumpfende Bevölkerung und erhebliche Probleme im Gesundheitssektor, sein bisheriges Unvermögen, eine diversifizierte Hochtechnologiewirtschaft zu schaffen wie die in Russlands Westen und zunehmend auch in Russlands Osten und die Diskrepanz zwischen dem Lebensstandard der Menschen in Moskau, St. Petersburg sowie einigen anderen Städten und denen in den ländlichen Regionen.

Es war die Vision, die eine Stärkung der Rechtsstaatlichkeit, ein Ende der Korruption und Investitionen in die russische Bevölkerung sowie Chancen nicht nur für eine kleine Elite sondern die Beteiligung aller russischen Bürger am Wohlstand forderte.

Es war die Vision, die auf dem beruhte, was Präsident Medwedew als die "Vier I's" bezeichnete: Investitionen, Innovationen, institutionelle Reformen und Infrastrukturverbesserungen zur Stärkung der russischen Volkswirtschaft. Dies war eine Vision, die erkannte, dass Russland es sich nicht leisten kann, zur übrigen Welt Beziehungen zu haben, die auf Feindseligkeit und Entfremdung basieren.

Dies gilt insbesondere in der heutigen Welt, die immer weniger an Polen ausgerichtet ist. Sie ist weder multi-, noch uni- und schon gar nicht bipolar. In dieser Welt ist es für Nationen unabdingbar, ein Netzwerk starker und einzigartiger Verbindungen zu vielen einflussreichen Staaten aufzubauen.

Das ist ein ganz anderer Kontext als der, der im vergangenen Jahrhundert vorherrschte, als die US-Außenpolitik, offen gesagt, Geisel unserer Beziehungen zur Sowjetunion war. Wir haben alles durch diese Linse betrachtet, auch unsere Beziehungen zu anderen Ländern. Wir waren in einem Nullsummenspiel, in einem ideologischen Konflikt gefangen. Jeder Staat musste sich für eine Seite entscheiden, und das hat unsere Möglichkeiten eingeschränkt.

Diese Welt ist glücklicherweise auch für immer verschwunden, und sie kehrt auch nicht zurück. Die Folge ist, dass die Vereinigten Staaten jetzt die Möglichkeit haben, eine multidimensionale Außenpolitik zu verfolgen. Und genau das tun wir.

Wir entwerfen eine nach vorne blickende Agenda mit gleich gesinnten multiethnischen Demokratien wie Brasilien und Indien und mit aufstrebenden Mächten wie China und Vietnam. Diese Beziehungen waren früher von den Rivalitäten im Kalten Krieg geprägt.

Wir verändern unsere Bündnisse in Asien – mit Japan und Südkorea, Australien und den Philippinen sowie weiteren ASEAN-Ländern. Wir bauen die Beziehungen von Plattformen für unsere gemeinsame Verteidigung zu Katalysatoren zur Stärkung der regionalen Sicherheit, Förderung von Handel und Freiheit und dem Aufbau einer dynamischen asiatisch-pazifischen Region aus.

Wir erneuern unsere Beziehungen zu Ländern wie Libyen, deren Politiker verantwortungsvolle Entscheidungen zu ihrer Wiedereinbindung in die internationale Ordnung treffen.

Wir vertiefen unsere Partnerschaften, die auf gemeinsamen Prinzipien beruhen, mit Nationen überall in Afrika, und wir unterstützen die neue afrikanische Agenda für Erfolg im 21. Jahrhundert. Wir haben die Entwicklungshilfe zur Förderung gerechter Regierungsführung, Investitionen in die Bevölkerung, Bekämpfung von Krankheiten und Korruption und zur Förderung der Entwicklung durch wirtschaftliche Freiheit vervierfacht.

Sechzig Jahre Politik im Nahen und Mittleren Osten liegen hinter uns. Sie hat während des Kalten Krieges dazu geführt, dass aufeinander folgende [US‑]Regierungen Stabilität auf Kosten der Freiheit gefördert und letztendlich nichts erreicht haben.

Mit unseren Freunden und Verbündeten auf dem gesamten amerikanischen Kontinent, von denen wir im Kalten Krieg zeitweise tief entfremdet waren, entwerfen wir eine hoffnungsvolle Zukunft. Hier haben wir unsere Entwicklungshilfe verdoppelt. Heute verfolgen wir in dieser Hemisphäre eine gemeinsame Vision der demokratischen Entwicklung, individuellen Sicherheit und sozialen Gerechtigkeit.

Eine feindselige Zurschaustellung russischer Militärmacht wird diese historische Entwicklung nicht umkehren. Russland kann seine Beziehungen zu souveränen Ländern frei gestalten. Und diese können ihre Beziehungen zu Russland frei gestalten – das gilt auch für die westliche Hemisphäre.

Wir sind aber zuversichtlich, dass unsere Beziehungen zu unseren Nachbarn – die sich nach besserer Bildung und Gesundheitsversorgung, besseren Arbeitsplätzen und Wohnungen sehnen – keinesfalls von einigen wenigen alternden Blackjack-Bombern beeinträchtigt werden, die eine der wenigen lateinamerikanischen Autokratien besuchen, die selbst von einer zunehmend friedlichen, prosperierenden und demokratischen Hemisphäre abgehängt wird.

Unsere heutige Welt ist voller einmaliger Chancen auf Fortschritt sowie Hindernissen für selbigen, angefangen vom Terrorismus und der Weiterverbreitung bis hin zum Klimawandel und steigenden Rohstoffpreisen. Die Vereinigten Staaten sind daran interessiert, Partnerschaften zur Lösung dieser und anderer Probleme aufzubauen. Und Russland hat ein ebensolches Interesse.

Die Vereinigten Staaten und Russland sind beide daran interessiert, Terrorismus und gewalttätigen Extremismus zu bekämpfen. Unsere beiden Länder sind daran interessiert, die koreanische Halbinsel zu einer atomwaffenfreien Zone zu machen und die iranischen Machthaber davon abzuhalten, die tödlichsten Waffen der Welt zu erwerben. Unsere beiden Länder sind an einem sicheren Nahen Osten interessiert, in dem Frieden zwischen Israelis und Palästinensern herrscht. Und unsere beiden Länder sind daran interessiert, den Sicherheitsrat nicht wieder zu einer Institution des Stillstands werden zu lassen, die er während des Kalten Krieges war.

Die Vereinigten Staaten und Russland hatten alle diese gemeinsamen Interessen am 7. August. Und wir haben sie auch heute noch, am 18. September. Die Erklärung von Sotschi, die Anfang des Jahres unterzeichnet wurde, bot für die Vereinigten Staaten und Russland einen strategischen Rahmen zur Durchsetzung unserer vielen gemeinsamen Interessen.

Weil es erforderlich ist, werden wir auch weiterhin unsere gemeinsamen Interessen mit Russland verfolgen. Es wäre allerdings wirklich schade, wenn unsere Beziehungen nie zu mehr werden als dies – die besten und weit reichendsten Beziehungen zwischen Staaten sind diejenigen, bei denen es nicht nur um gemeinsame Interessen geht, sondern um Ziele, Bestrebungen, Werte und Träume.

Ganz gleich, wie die Meinungsverschiedenheiten zwischen unseren beiden Regierungen aussehen, wir werden nicht zulassen, dass sie einer Vertiefung der Beziehungen zwischen den Menschen in den Vereinigten Staaten und Russland im Wege stehen.

Daher werden wir weiterhin russische Studenten und Lehrer, Richter und Journalisten, Arbeiterführer und demokratische Reformer unterstützen, die die Vereinigten Staaten besuchen möchten. Wir werden auch weiterhin den Kampf Russlands gegen HIV/AIDS und Tuberkulose unterstützen. Und wir werden auch weiterhin die Russen unterstützen, die für ihre große Nation eine Zukunft in Freiheit anstreben.

Ich hoffe sehr, dass der nächste US-Präsident und der nächste US-Außenminister Russland besuchen und sich die Zeit nehmen werden, mit Vertretern der russischen Zivilgesellschaft zu sprechen sowie den geschwächten, aber noch immer vorhandenen unabhängigen Medien in Russland Interviews zu geben, wie Präsident Bush und ich das getan haben.

Die Vereinigten Staaten und ihre Freunde und Verbündeten – in Europa, aber auch auf dem amerikanischen Kontinent, in Asien und Afrika sowie im Nahen Osten – vertrauen auf ihre Vision der Welt in diesem jungen Jahrhundert, und wir machen Fortschritte. Es ist eine Welt, in der große Macht nicht durch Einflusssphären, Nullsummenwettbewerbe oder die Starken definiert wird, die den Schwachen ihren Willen aufzwängen, sondern durch offenen Wettbewerb in globalen Märkten, Handel und Entwicklung, die Unabhängigkeit von Nationen, die Achtung der Menschenrechte, Regierungsführung durch Rechtsstaatlichkeit und die Verteidigung der Freiheit.

Diese Vision der Welt ist nicht frei von Problemen, Fehlschlägen oder sogar erheblichen Krisen – wie wir kürzlich erleben konnten. Es ist aber diese offene Welt mit wechselseitigen Abhängigkeiten, die mehr als jemals zuvor in der Geschichte allen Menschen größere Chancen auf ein Leben in Frieden, Wohlstand und Würde eröffnet.

Es bleibt abzuwarten, ob die politische Führung Russlands ihre Sehnsucht nach vergangenen Zeiten überwindet und sich mit den Quellen der Macht und der Machtausübung im 21. Jahrhundert abfinden kann. Die Entscheidung liegt ganz klar bei Russland, und zwar bei Russland allein. Zum Wohle der russischen Bevölkerung und zu unserem eigenen Wohl müssen wir alle hoffen, dass die führenden russischen Politiker bessere und richtige Entscheidungen treffen.

Vielen herzlichen Dank.


MODERATOR: Thank you so much, Secretary Rice. That was a very compelling and thoughtful speech. The Secretary has agreed to take three questions. Where is the first one? Over here.

QUESTION: Madame Secretary, Russia is a petro-state, and its level of assertiveness pretty much correlates to the price of oil. The price of oil is down by 30 or 40 percent, and the oil markets look like they’re going to get softer. Would you expect Russian behavior to be at all modified because of the price of oil and its importance to their economy?

SECRETARY RICE: Well, I don’t know if their behavior will be modified. I do know that there are significant vulnerabilities for petro-states that do not diversify. And there are significant vulnerabilities for petro-states that depend on their ability to engage in monopolistic behavior during good times, when those – when the price of oil is down and that monopolistic behavior doesn't pay off in terms of customers. So those are facts that I understand and realities that I understand that are independent of Russia in particular.

I will say that there had been a time when Russia talked a lot about the diversification of its economy because of its – this period of oil boom. But again, half in and half out. It’s difficult to diversify your economy if rule of law and transparency and predictability of contracts is not available. And so whatever the future of the price of oil may portend, I think that the problems in the Russian economy are ones that are there structurally, and they will, of course, be more vulnerable or made worse when commodity prices are, as they are, headed south.

But there are just certain structural problems with being a petro-economy. And if you look at places that have handled it well, for instance like Norway, they have taken very different course, and of course, as a democratic state, have had to take a different course.

MODERATOR: Next question. Over there.

QUESTION: (Inaudible) German Marshall Fund. About the G-8, I just wonder what your thinking is of the G-8 now. Is it time, perhaps, to reinvent it, to make it larger? And how do you see Russia’s role now in the G-8?

SECRETARY RICE: Well, I think that Russia has called into question whether it shares the goals and aspirations of many of these institutions. And what has happened thus far – first of all, there’s never been a G-8 finance ministers, and so the G-7 finance ministers have been the ones that have been working on the Georgia package and so forth. We have also met at the level of G-7 foreign ministers meeting telephonically a couple of times because issuing one statement that said that it was unusual for G-7 foreign ministers to criticize the behavior of another – of a member of the G-8. So there is a lot of activity that has taken place outside the context of the G-8, and more in the context of the G-7.

I think that we will have to see. The jury is still out on a couple of elements about Russia, and I hope that Russia will, frankly, stop digging the hole that it has dug by recognizing Abkhazia and South Ossetia. One of the things that Russia could do to show that it understands that a different course is necessary would be not to try to alter the status quo in Abkhazia and South Ossetia. So no permanent military bases. Don’t start exploring for resources in territory that is clearly within the international boundaries of a member-state of the United Nations.

I think these are the kinds of issues that people are going to be looking at. Is Russia going to block the entry of observers and monitors into Abkhazia and South Ossetia itself? Is Russia going to actually withdraw its forces fully and go back to the status quo ante? So there is a lot to still look at here, but I think that the last couple of months have clearly – or the last month or so, has clearly cast a pall on the question of Russian engagement with the diplomatic and economic and security institutions that were built on certain premises about what kind of engagement and interaction Russia wished to have with the world.

MODERATOR: Final question. Okay, way over there.

QUESTION: (Inaudible) visiting fellow at the Brookings Institution. Thank you for excellent speech.
There are a few things I would like you to elaborate if you can. First, you didn’t talk about unintended consequences of a strained relationship with Russia. You mentioned the cooperation on terrorism and nonproliferation. But what – if they don’t collaborate, that would be a major setback for everybody.
The second point is: Don’t you think that we as Western democracies have somehow lost our moral force in invading Iraq and now we have difficulty at making – Russia understands that invading is not such a good thing and, you know, you’re breaking international law? Thank you very much.


SECRETARY RICE: Yes. Well, let me – on the first question of the consequences, look, I think we still have an interest in cooperation on terrorism, and I think Russia still has an interest. Russia, given its problems with extremism on its periphery, has always understood that it had an interest in cooperating on terrorism. I might note, too, that separatism and terrorism, in some of that area around the south of Russia – the southern flank – go somewhat hand in hand. And so, the recent moves by Russia, I think, have consequences also for the way that those regions will develop. And we will continue to do what we do with every state, which is to share information, to share whatever intelligence we have. Because none of us have an interest in another terrorist attack, and I expect that to continue.

If you remember, the United States was most – probably the most supportive country in the world of – with Russia after Beslan. And I don’t think that that is going to stop. And I think if there are those out there who would wish to exploit what they see as tensions in U.S.-Russian relations, they shouldn’t do it. Because the common fight against terrorism is one that I expect to continue.

As to Iraq, I think we have to be very clear here. Saddam Hussein was an international outlaw by numerous, numerous, numerous Security Council resolutions which Russia itself had voted for, including the last resolution, 1441, which called for consequences should the Iraqis not carry through on the demands of that resolution. This was a state that had attacked its neighbors, used weapons of mass destruction both against its own people and against its neighbors. It was a state that had started two major wars and that frankly was an outlaw state. And it was a brutal state to its own people. What the United States and the coalition of states that liberated Iraq did was to give the Iraqi people an opportunity to build a new and decent kind of society.

Now to be sure, it has been harder than any of us might have dreamed. But if you look at where Iraq is today, reemerging as a strong Arab state in the center of the Middle East, but a multiethnic, democratic state with a functioning parliament, with a functioning government whose neighbors are recognizing that and going back in important numbers from places like UAE and Bahrain and Jordan to reestablish embassies there, if you look at an Iraq that will not seek weapons of mass destruction like the Saddam Hussein regime, that will live in peace and security with its neighbors and that will give its own people a chance for democratic governance, I don’t think that that bears any resemblance to invading a small democratic neighbor whose only crime, apparently, was that it wished to be a part of the emerging transatlantic world.

And so I just don’t think that there is any comparison, and we shouldn’t allow the Russians to make such an argument.

MODERATOR: Thank you so much.

SECRETARY RICE: Thank you very much. (Applause.)

Originaltext: Secretary Rice Addresses U.S.-Russia Relations At The German Marshall Fund
Siehe: http://www.state.gov/secretary/rm/2008/09/109954.htm

Überstzung auf:

http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/regionen/USA/russland.html

Monday, September 22, 2008

Systemkrise - Das Ende vom Anfang!

Heute wurde auf CNN eine Umfrage gemacht betreffend der Aktuelle Krise; wohl bemerkt es ist keine Umfrage auf wissenschaftliche Basis!

Auf eine einfache Frage die lautete:

Do you think the worst of the financial crisis is now over?
(Denken sie, dass das schlimmste der Finanzkrise schon vorbei ist?)

Antworten – um 22:30 Uhr (ME Zeit)

Yes – 20% = 2124 Personen
No – 80% = 8390 Personen

Eigentlich ein erschreckendes Resultat.

Es bezeugt einen bemerkenswerten Pessimismus, zumal die Frage klar ist und sich nicht auf die Finanzkrise bezieht, sondern auf "das Schlimmste der Finanzkrise".
Dieser Mangel an Vertrauen, in diesem Fall in die internationalen Finanzinstitutionen, in die Wirksamkeit der Aktionen und der Macht der US-Regierung, ist zweifellos ein starkes Zeichen dafür wie stark die US Bevölkerung Psychologisch schon angeschlagen ist.

Diese Krise ist weit mehr als eine Finanzkrise, wir haben es hier mit einer Systemkrise des Westlichen Systems zu tun, oder genauer gesagt des Anglo-Amerikanischen Wirtschaftsystems.


Sunday, September 21, 2008

Zur Lage des Imperiums


“Washington is forced to watch other powers shape events”

(Financial Times August 25, 2008)

Die Krise, die Warnungen und die Arroganz

Wie vor wenigen Tage bekannt wurde, hatte im Februar 2008 der US-Senator Chuck Hagel in einem Brief an Aussenministerin Condoleezza Rice vor einer Anerkennung Kosovos gewarnt.

Der republikanische Senator Chuck Hagel ist einer der wenigen US-Parlamentariern der für seine Zuverlässigkeit und seine Kompetenz im Bereich der Außenpolitik bekannt ist.

Am 6. Februar 2008, hatte Senator Chu
ck Hagel schriftlich und offiziell zur Sachlage Stellung bezogen. In einem Brief an Aussenministerin Condoleezza Rice , mit Kopie an die Direktoren des NSC und der CIA., warnte er nachdrücklich vor einer Anerkennung des Kosovos.

Er warnte in seinem Schreiben davor, dass diese Aktion zu einer sehr schwere Krise in der Beziehung zu Russland führen würde und, dass mit einer heftige Gegenreaktion zu rechnen wäre. Von seitens des Aussenministeriums wurde dieses Schreiben nicht nur, nicht ernst genommen, es wurde weder der Empfang des Schreibens bestätigt, noch wurde auf irgend eine Art auf die Befürchtungen des Senators eingegangen.

Mit der Arroganz die diese US-Administration auszeichnet wurde schon wieder mal eine warnende Stimme nicht gehört!

Das Schreiben im original:








Das Dokument als PDF unter:

http://www.thewashingtonnote.com/Hagel%20Kosovo%20Rice%20Letter%20TWN.pdf


Saturday, September 20, 2008

Rice, die NATO und die Wunschgedanken

Secretary Rice Addresses US Russia Relations At The German Marshall Fund

Secretary Condoleezza Rice
Renaissance Mayflower Hotel
Washington, DC
September 18, 2008

I have come here today to speak with you about a subject that’s been on everyone’s mind recently: Russia and U.S.-Russian relations.

Most of us are familiar with the events of the past month. The causes of the conflict – particularly the dispute between Georgia and its breakaway regions of Abkhazia and South Ossetia – are complex. They go back to the fall of the Soviet Union. And the United States and our allies have tried many times to help the parties resolve the dispute diplomatically. Indeed, it was, in part, for just that reason that I traveled to Georgia just a month before the conflict, as did German Foreign Minister Frank-Walter Steinmeier, among others.

The conflict in Georgia, thus, has deep roots. And clearly, all sides made mistakes and miscalculations. But several key facts are clear:

On August 7th, following repeated violations of the ceasefire in South Ossetia, including the shelling of Georgian villages, the Georgian government launched a major military operation into Tskhinvali and other areas of the separatist region. Regrettably, several Russian peacekeepers were killed in the fighting.

These events were troubling. But the situation deteriorated further when Russia’s leaders violated Georgia’s sovereignty and territorial integrity – and launched a full scale invasion across an internationally-recognized border. Thousands of innocent civilians were displaced from their homes. Russia’s leaders established a military occupation that stretched deep into Georgian territory. And they violated the ceasefire agreement that had been negotiated by French and EU President Sarkozy.

*****

Ja liebe Frau Rice, wenn Russland mit einer militärische Aktion in einen “Souveräner Staat” eingreift, dann ist es natürlich etwas ganz anderes als wenn es die USA tun. Ganz klar die USA tun es ja immer absolut selbstlos, sie tun es ja immer für die Freiheit!.

Fragt sich nur welche Freiheit, vielleicht die Freiheit einiger Konzerne.....?

*****

Other actions of Russia during this crisis have also been deeply disconcerting: its alarmist allegations of “genocide” by Georgian forces, its baseless statements about U.S. actions during the conflict, its attempt to dismember a sovereign country by recognizing Abkhazia and South Ossetia, its talk of having “privileged interests” in how it treats its independent neighbors, and its refusal to allow international monitors and NGOs into Abkhazia and South Ossetia, despite ongoing militia violence and retribution against innocent Georgians.

*****

Noch so einen Punkt, wo man sagen kann, wenn zwei das gleichen tun ist es nicht das selbe!

Wie war denn das noch im Kosovo Frau Rice. Wer hat da die Grenzen eines Souveränen Staates missachtet und eine abtrünnige Provinz als unabhängigen Staat anerkannt?

Und sind es nicht die USA die im Namen ihren „vitalen Interessen“ alle internationale Gepflogenheiten missachten, Kriege führen, Staaten bedrohen und überfallen?

*****

What is more disturbing about Russia’s actions is that they fit into a worsening pattern of behavior over several years now.

I’m referring, among other things, to Russia’s intimidation of its sovereign neighbors, its use of oil and gas as a political weapon, its unilateral suspension of the CFE Treaty, its threat to target peaceful nations with nuclear weapons, its arms sales to states and groups that threaten international security, and its persecution – and worse – of Russian journalists, and dissidents, and others.

The picture emerging from this pattern of behavior is that of a Russia increasingly authoritarian at home and aggressive abroad.

Now, this behavior did not go unnoticed or unchallenged over the last several years. We have tried to address it in the context of efforts to forge a constructive relationship with Russia. But the attack on Georgia has crystallized the course that Russia’s leaders are now taking and it has brought us to a critical moment for Russia and the world. A critical moment – but not a deterministic one.

Russia’s leaders are making some unfortunate choices. But they can still make different ones. Russia’s future is in Russia’s hands. But its choices will be shaped, in part, by the actions of the United States, our friends, and our allies – both in the incentives that we provide and the pressure that we apply.

Now, much has been said recently about how we have come to this point. And some have attempted to shift the responsibility for Russia’s recent pattern of behavior onto others. Russia’s actions cannot be blamed, for example, on its neighbors like Georgia.

To be sure, Georgia’s leaders could have responded better to the events last month in South Ossetia, and it benefits no one to pretend otherwise. We warned our Georgian friends that Russia was baiting them, and that taking this bait would only play into Moscow’s hands.

But Russia’s leaders used this as a pretext to launch what, by all appearances, was a premeditated invasion of its independent neighbor. Indeed, Russia’s leaders had laid the groundwork for this scenario months ago – distributing Russian passports to Georgian separatists, training and arming their militias, and then justifying the campaign across Georgia’s border as an act of self-defense.

Russia’s behavior cannot be blamed either on NATO enlargement. With the end of the Cold War, we and our allies have worked to transform NATO – form – to bring it from an alliance that manned the ramparts of a divided Europe, to a means for nurturing the growth of a Europe whole, free, and at peace – and an alliance that confronts the dangers, like terrorism, that also threaten Russia.

We have opened NATO to any sovereign, democratic state in Europe that can meet its standards of membership. We’ve supported the right of countries emerging from communism to choose what path of development they pursue and what institutions they wish to join.

And this historic effort has succeeded beyond imagination. Twelve of our 28 neighbor NATO allies are former captive nations. And the promise of membership has been a positive incentive for these states: to build democratic institutions, to reform their economies, and to resolve old disputes, as nations like Poland, and Hungary, and Romania, and Slovakia, and Lithuania have done.

Just as importantly, NATO has consistently sought to enlist Russia as a partner in building a peaceful and prosperous Europe. Russia has had a seat at nearly every NATO summit since 2002. So to claim that this alliance is somehow directed against Russia is simply to ignore recent history. In fact, our assumption has always been – and it still is – that Russia’s legitimate need for security is best served not by having weak, fractious, and poor states on its borders – but rather peaceful, prosperous, and democratic ones.

*****

Aber, aber, Frau Rice schon wieder nehmen sie den Mund etwas zu voll!

Wie waren denn damals die amerikanischen Versprechen an Russland? Wie war das? Hiess es damals nicht „keine Ausdehnung der NATO bis an die russische Grenze“?

Aber eben, mündliche Zusagen seitens der USA sind ja nicht viel wert.

Was ist denn aus der NATO geworden Frau Rice? Eine Söldnertruppe im Dienst der Interessen der USA? Oder .....

Und ja die NATO (oder besser gesagt die USA) hätten ja gern Russland als Partner, oder vielleicht doch eher als Vasall? So wie es einigen anderen NATO-Staaten sind, Staaten die unter anderem auch der EU angehören, aber nicht im Interessen Europas handeln, sondern in dem der USA!

*****

It is simply not valid, either, to blame Russia’s behavior on the United States – either for being too tough with Russia, or not tough enough, too unaccommodating to Russia’s interests or too naïve about its leaders.

Since the end of the Cold War – spanning three administrations, both Democratic and Republican – the United States has sought to encourage the emergence of a strong, prosperous, and responsible Russia. We have treated Russia not as a vanquished enemy, but as an emerging partner. We have supported – politically and financially – Russia’s transition to a modern, market-based economy and a free, peaceful society. And we have respected Russia as a great power, with which to work to solve common problems.

When our interests have diverged, the United States has consulted Russia’s leaders. We’ve searched for common ground. And we have sought, as best we could, to take Russia’s interests and ideas into account. This is how we have approached contentious issues – from Iran, to Kosovo, to missile defense. And I have traveled repeatedly to Russia, the last times – two times with Defense Secretary Robert Gates, to try to foster cooperation.

Increasingly, Russia’s leaders have simply not reciprocated. And their recent actions are leading some to ask whether we are now engaged in a new Cold War. No, we are not. But it does beg the question: Where did this Russia come from? How did the Russia of the 1990s become the Russia of today?

After all, the 1990s were, in many ways, a period of real hope and promise for Russia. The totalitarian state was dismantled. The scope of liberty for most Russians expanded significantly – in what they could read, in what they could say, in what they could buy and sell, and what associations they could form. New leaders emerged who sought to steer Russia toward political and economic reform at home, toward integration into the global economy, and toward a responsible international role.

All of this is true. But many Russians remember things differently about the 1990s. They remember that decade as a time of license and lawlessness, economic uncertainty and social chaos. A time when criminals and gangsters and robber barons plundered the Russian state and preyed on the weakest in Russian society. A time when many Russians – not just elites and former apparatchiks, but ordinary men and women – experienced a sense of dishonor and dislocation that we in the West did not fully appreciate.

I remember that Russia, because I saw it firsthand. I remember old women selling their life’s belongings along the old Arbat – plates and broken teacups, anything to get by.

I remember that Russian soldiers returned home from Eastern Europe and lived in tents, because the Russian state was just too weak and too poor to house them properly.

I remember talking to my Russian friends – tolerant, open, progressive people – who felt an acute sense of shame during that decade. Not at the loss of the Soviet Union, but at the feeling of not recognizing their own country anymore: the Bolshoi theater falling apart, pensioners unable to pay their bills, the Russian Olympic team in 1992 parading into the games under a flag that no one had ever seen, and receiving gold medals to an anthem that no one had ever heard. There was a humiliating sense that nothing Russian was good enough anymore.

*****

Da treffen sie mal den Nagel auf den Kopf Frau Rice,

Ja nach dem Fall des Kommunismus ist vieles schief gelaufen, aber ist es nicht so, dass viele oder besser gesagt alle die damals Russland beraten haben auf den Weg in die „ach so schöne freie Markwirtschaft“ aus dem Westen kamen?.

Waren es nicht die hohe Priester der Globalisierung und der Deregulierung die Russland vollends ruiniert haben?

Und wie stark war der Aufschrei im, ach so moralischen, Westen als die Oligarchen die Russland ausgeplündert hatten, sich endlich verantworten mussten?

Glauben sie mir Frau Rice, nach dem „demokratischen Sturm“ der 90er Jahren ist das russische Volk kuriert! Was

*****

This does not excuse Russia’s behavior, but it helps to set a context for it. It helps to explain why many ordinary Russians felt relieved and proud when new leaders emerged at the end of the last decade, who sought to reconstitute the Russian state and reassert its power abroad. An imperfect authority was seen as better than no authority at all.

What has become clear is that the legitimate goal of rebuilding the Russian state has taken a dark turn – with the rollback of personal freedoms, the arbitrary enforcement of the law, the pervasive corruption at various levels of Russian society, and the paranoid, aggressive impulse, which has manifested itself before in Russian history, to view the emergence of free and independent democratic neighbors – most recently, during the so-called “color revolutions” in Georgia, and Ukraine, and Kyrgyzstan – not as a source of security, but as a source of threat to Russia’s interests.

*****

Ja da wäre noch die aggressive Paranoia der Russen!!!!

Russland war Jahrhunderte lang sehr wohl ein imperialistischer Staat, genau so wie Frankreich oder Grossbritanien, oder für eine kürzere Zeit Deutschland.

Ist Russland aber imperialistischer als die USA? Wohl kaum!

Und wie die USA reagieren wenn in ihrer nahe Umgebung Staaten sich etwas unfreundlich benehmen haben wir Jahrzehnten lang beobachtet. Da wurden ohne zu zögern demokratisch gewählte Regierungen gestürzt, da wurden Diktatoren an die Macht gebracht die ihre Völker im Namen der Freiheit und zum Wohl der US Konzerne massakrierten!

Das Land, dass sie vertreten ist ja moralischen so viel besser!

*****

Whatever its course, though, Russia today is not the Soviet Union – not in the size of its territory, the reach of its power, the scope of its aims, or the nature of the regime. Russia’s leaders today have no pretensions to ideological universality, no alternative vision to democratic capitalism, and no ability to construct a parallel system of client states and rival institutions. The bases of Soviet power are gone.

And despite their leaders’ authoritarianism, Russians today enjoy more prosperity, more opportunity, and in some sense, more liberty than in either Tsarist or Soviet times. Russians increasingly demand the benefits of global engagement – the jobs and the technology, the travel abroad, the luxury goods and the long-term mortgages.

With such growing prosperity and opportunity, I cannot imagine that most Russians would ever want to go back to the days, as in Soviet times, when their country and its citizens stood isolated from Western markets and institutions.

This, then, is the deeper tragedy of the choices that Russia’s leaders are making. It is not just the pain they inflict on others, but the debilitating costs they impose on Russia itself – the way they are jeopardizing the international credibility that Russian businesses have worked so hard to build, and the way that they are risking the real, and future, progress of the Russian people, who have come so far since communism.

And for what? Russia’s attack on Georgia merely proved what we had already known – that Russia could use its overwhelming military advantage to punish a small neighbor. But Georgia has survived. Its democracy will endure. Its economy will be rebuilt. Its independence will be reinforced. Its military will, in time, be reconstituted. And we look forward to the day when Georgia’s territorial integrity will be peacefully restored.

Russia’s invasion of Georgia has achieved – and will achieve – no enduring strategic objective. And our strategic goal now is to make clear to Russia’s leaders that their choices could put Russia on a one-way path to self-imposed isolation and international irrelevance.

Accomplishing this goal will require the resolve and the unity of responsible countries – most importantly, the United States and our European allies. We cannot afford to validate the prejudices that some Russian leaders seem to have: that if you press free nations hard enough – if you bully them, and you threaten them, and you lash out – they will cave in, and they’ll forget, and eventually they will concede.

*****

Russland verfolgt mit Recht seinen Vitalen Interessen, und das meint auch die Einflussnahme der USA in der Region zu senken. Aber sie vergessen schnell, dass noch andere Staaten in der Region der Einfluss der USA beschränken möchten. Die Türkei hat es verstanden. Armenien ebenfalls. Aber auch Azerbaidschan muss man auch nicht vergessen.

Das wäre sogar im Interesse Europas.

*****

The United States and Europe must stand up to this kind of behavior, and to all who champion it. For our sake – and for the sake of Russia’s people, who deserve a better relationship with the rest of the world – the United States and Europe must not allow Russia’s aggression to achieve any benefit. Not in Georgia – not anywhere.

*****

Aber amerikanischen Aggressionen sollen abgesegnet werden?

Ja wenn das kein Imperialismus ist!

Ach, ich hatte es ja vergessen, wenn die USA es tun ist es zu unserem Wohl!

*****

We and our European allies are therefore acting as one in supporting Georgia. President Sarkozy, with whom we have worked very closely, is especially to be commended for his leadership on this front. The transatlantic alliance is united. Just this week, NATO Secretary General Jaap de Hoop Scheffer led all 26 of our alliance’s ambassadors on a mission to Tbilisi to demonstrate our unwavering support for the Georgian people. The door to a Euro-Atlantic future remains wide open to Georgia, and our alliance will continue to work through the new NATO-Georgia Commission to make that future a reality.

We and our European allies will also continue to lead the international effort to help Georgia rebuild – an effort that has already made remarkable headway. The United States has put forward a $1 billion economic support package for Georgia. The EU has pledged 500 million Euros, and it is preparing to deploy a large mission of civilian observers and monitors to Georgia.

In addition, with U.S. and European support, G-7 foreign ministers have condemned Russia’s actions and pledged to support Georgia’s reconstruction. The Asian Development Bank has committed $40 million in loans to Georgia. The IMF has approved a $750 million stand-by credit facility. And the OSCE is making plans for expanded observers, though Moscow is still blocking this.

Conversely, Russia has found little support for its actions. A pat on the back from Daniel Ortega and Hamas is not a diplomatic triumph.

*****

Da irren sie sich Frau Rice!

Es hagelt ja nicht unbedingt Unterstützung für das russische Eingreifen in Georgien, aber sie sagen da nur die halbe Wahrheit.

Wer hat es verurteilt? Sagen sie es uns!

Na, da wären natürlich die USA und die Kohorte der Vasallen Staaten, und dann wäre noch.......

ja wer...

Hallo ist da noch jemand?

Die wenigsten Staaten der Welt haben sich der Verurteilung angeschlossen. Und in den Staaten die das eingreifen Verurteilt haben sollte man mal die Bevölkerung fragen wie sie darüber denkt.

Da könnten sie noch überrascht sein Frau Rice.

Da könnten wir auch wieder auf den Kosovo zurückkommen!

Da ist die Anerkennung auch nicht gerade überwältigend, was!

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At the same time, the United States and Europe are continuing to support – unequivocally – the independence and territorial integrity of Russia’s neighbors. We will resist any Russian attempt to consign sovereign nations and free peoples to some archaic “sphere of influence.”

*****

Das wundert mich jetzt aber!

“some archaic “sphere of influence”

Haben denn die USA keine „phere of influence“

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The United States and Europe are solidifying our ties with those neighbors. We are working as a wider group, including with our friends in Finland and Sweden, who have been indispensable partners throughout this recent crisis. We are backing worthy initiatives, like Norway’s High North policy. We are working to resolve other regional disputes, such as Nagorno-Karabakh, and to build with friends and allies like Turkey a foundation for cooperation in the Caucasus. And we will not allow Russia to wield a veto over the future of the Euro-Atlantic community – neither what states are offered membership, nor the choice of states that accept it. We have made this particularly clear to our friends in Ukraine.

The United States and Europe are deepening our cooperation in pursuit of greater energy dependence* – working with Azerbaijan, and Georgia, and Turkey, and the Caspian countries. We will expand and defend open global energy in the economy from abusive practices. There cannot be one set of rules for Russia, Inc. – and another for everyone else.

Finally, the United States and Europe, as well as our many friends and allies worldwide, will not allow Russia’s leaders to have it both ways – drawing benefits from international norms, and markets, and institutions, while challenging their very foundation. There is no third way. A 19th century Russia and a 21st century Russia cannot operate in the world side by side.

To reach its full potential, though, Russia needs to be fully integrated into the international political and economic order. But Russia is in the precarious position today of being half in and half out. If Russia ever wants to be more than just an energy supplier, its leaders have to recognize a hard truth: Russia depends on the world for its success, and it cannot change that.

Already, Russia’s leaders are seeing a glimpse of what the future might look like if they persist with their aggressive behavior. In contrast to Georgia’s position, Russia's international standing is worse than at any time since 1991. And the cost of this self-inflicted isolation has been steep.

*****

Sie meinen wohl, Russland ist nicht mehr gefügig?

Und da ist auch wieder der Wunschgedanken der Isolation!

Russland ist nicht isoliert. Sogar weit davon entfernt.

Aber ja doch, im Kaukasus geschieht was, da finden Staaten zu einander die sich lange Zeit mit Misstrauen begegneten, da wird von neue Bündnisse gesprochen, ob die im Interessen der USA sein werden wird sich noch zeigen.

Und nicht zu vergessen wäre noch, dass wenn ein Land wie Russland das Ausland braucht (als Kunde und als Partner) so stimmt das auch für alle andern Länder.

*****

Russia’s civil nuclear cooperation with the United States is not going anywhere now. Russia’s leaders are imposing pain on their nation’s economy. Russia’s bid to join the World Trade Organization is now in jeopardy. And so too is its attempt to join the Organization for Economic Cooperation and Development.

But perhaps the worst fallout for Moscow is that its behavior has fundamentally called into question whose vision of Russia is really guiding that country. There was a time recently when the new president of Russia laid out a positive and forward-looking vision of his nation’s future.

This was a vision that took into account Russia’s vulnerabilities: its declining population and heartbreaking health problems; its failure thus far to achieve a high-tech, diversified economy like those to Russia’s west and increasingly to Russia’s east; and the disparity between people’s quality of life in Moscow, and St. Petersburg, and in a few other cities – and those in Russia’s countryside.

This was a vision that called for strengthening the rule of law, and rooting out corruption, and investing in Russia’s people, and creating opportunities not just for an elite few, but for all Russian citizens to share in prosperity.

This was a vision that rested on what President Medvedev referred to as the “Four I’s”: investment, innovation, institutional reform, and infrastructure improvements to expand Russia’s economy. And this was a vision that recognized that Russia cannot afford a relationship with the world that is based on antagonism and alienation.

This is especially true in today’s world, which increasingly is not organized around polarity – multi-, uni-, and certainly not bi-. In this world, there is an imperative for nations to build a network of strong and unique ties to many influential states.

And that is a far different context than much of the last century, when U.S. foreign policy was, frankly, hostage to our relationship with the Soviet Union. We viewed everything through that lens, including our relations with other countries. We were locked in a zero-sum, ideological conflict. Every state was to choose sides, and that reduced our options.

Well, thankfully, that world is also gone forever, and it’s not coming back. As a result, the United States is liberated to pursue a multidimensional foreign policy. And that is what we are doing.

We are charting a forward-looking agenda with fellow multiethnic democracies like Brazil and India, and with emerging powers like China and Vietnam – relationships that were once colored by Cold War rivalry.

We are transforming our alliances with Asia – in Asia with Japan and South Korea, Australia and the Philippines, with other countries of ASEAN and expanding them for platforms for our common defense to catalysts – as catalysts for fostering regional security, advancing trade, promoting freedom, and building a dynamic Asia-Pacific region.

We are rebuilding relations with countries like Libya, whose leaders are making responsible choices to rejoin the international order.

We are deepening partnerships, rooted in shared principles, with nations across Africa – and to support the new African agenda for success in the 21st century. We’ve quadrupled foreign assistance to promote just governance, investment in people, fighting disease and corruption, and driving development through economic freedom.

We are moving beyond 60 years of policy in the broader Middle East during the Cold – which, during the Cold War, led successive administrations to support stability at the price of liberty, ultimately achieving neither.

And we are charting a hopeful future with our friends and allies in the Americas – from whom we were, at times, deeply estranged during the Cold War. Here, we have doubled foreign assistance. And now, we are pursuing a common hemispheric vision of democratic development, personal security, and social justice.

Anachronistic Russian displays of military power will not turn back this tide of history. Russia is free to determine its relations with sovereign counties. And they are free to determine their relationships with Russia – including in the Western hemisphere.

But we are confident that our ties with our neighbors – who long for better education and better health care and better jobs, and better housing – will in no way be diminished by a few, aging Blackjack bombers, visiting one of Latin America’s few autocracies, which is itself being left behind by an increasingly peaceful and prosperous and democratic hemisphere.

Our world today is full of historic opportunities for progress, as well as challenges to it – from terrorism and proliferation, to climate change and rising commodity prices. The United States has an interest in building partnerships to resolve these and other challenges. And so does Russia.

The United States and Russia share an interest in fighting terrorism and violent extremism. We and Russia share an interest in denuclearizing the Korean peninsula and stopping Iran’s rulers from acquiring the world’s deadliest weapons. We and Russia share an interest in a secure Middle East where there is peace between Israelis and Palestinians. And we and Russia share an interest in preventing the Security Council from reverting to the gridlocked institution that it was during the Cold War.

The United States and Russia shared all of these interests on August 7th. And we share them still today on September 18. The Sochi Declaration, signed earlier this year, provided a strategic framework for the United States and Russia to advance our many shared interests.

We will continue, by necessity, to pursue our areas of common concern with Russia. But it would be a real shame if our relationship were never anything more than that – for the best and deepest relationships among states are those that share not only interest, but goals, and aspirations, and values and dreams.

Whatever the differences between our governments, we will not let them obstruct a deepening relationship between the American and Russian people.

So we will continue to sponsor Russian students and teachers and judges and journalists, labor leaders and democratic reformers who want to visit America. We will continue to support Russia’s fight against HIV/AIDS and tuberculosis. And we will continue to support all Russians who want a future of liberty for their great nation.

I sincerely hope that the next president and the next secretary of state will visit Russia and will take time to speak with Russian civil society, and will give interviews to Russia’s diminished but still enduring independent media, just as President Bush and I have done.

The United States and our friends and allies – in Europe, but also in the Americas, and Asia, and Africa, and the Middle East – are confident in our vision for the world in this young century and we are moving forward. It is a world in which great power is defined not by spheres of influence or zero-sum competition, or the strong imposing their will on the weak – but by open competition in global markets, trade and development, the independence of nations, respect for human rights, governance by the rule of law, and the defense of freedom.

This vision of the world is not without its problems, or its setbacks, or even its significant crises – as we have seen in recent days. But it is this open, interdependent world, more than any other in history, that offers all human beings a greater opportunity for lives of peace, prosperity, and dignity.

Whether Russia’s leaders overcome their nostalgia for another time, and reconcile themselves to the sources of power and the exercise of power in the 21st century – still remains to be seen. The decision is clearly Russia’s – and Russia’s alone. And we must all hope, for the good of the Russian people, and for the sake of us all, that Russia’s leaders make better and right choices.

Thank you very much. (Applause.)

MODERATOR: Thank you so much, Secretary Rice. That was a very compelling and thoughtful speech. The Secretary has agreed to take three questions. Where is the first one? Over here.

QUESTION: Madame Secretary, Russia is a petro-state, and its level of assertiveness pretty much correlates to the price of oil. The price of oil is down by 30 or 40 percent, and the oil markets look like they’re going to get softer. Would you expect Russian behavior to be at all modified because of the price of oil and its importance to their economy?

SECRETARY RICE: Well, I don’t know if their behavior will be modified. I do know that there are significant vulnerabilities for petro-states that do not diversify. And there are significant vulnerabilities for petro-states that depend on their ability to engage in monopolistic behavior during good times, when those – when the price of oil is down and that monopolistic behavior doesn't pay off in terms of customers. So those are facts that I understand and realities that I understand that are independent of Russia in particular.

I will say that there had been a time when Russia talked a lot about the diversification of its economy because of its – this period of oil boom. But again, half in and half out. It’s difficult to diversify your economy if rule of law and transparency and predictability of contracts is not available. And so whatever the future of the price of oil may portend, I think that the problems in the Russian economy are ones that are there structurally, and they will, of course, be more vulnerable or made worse when commodity prices are, as they are, headed south.

But there are just certain structural problems with being a petro-economy. And if you look at places that have handled it well, for instance like Norway, they have taken very different course, and of course, as a democratic state, have had to take a different course.

MODERATOR: Next question. Over there.

QUESTION: (Inaudible) German Marshall Fund. About the G-8, I just wonder what your thinking is of the G-8 now. Is it time, perhaps, to reinvent it, to make it larger? And how do you see Russia’s role now in the G-8?

SECRETARY RICE: Well, I think that Russia has called into question whether it shares the goals and aspirations of many of these institutions. And what has happened thus far – first of all, there’s never been a G-8 finance ministers, and so the G-7 finance ministers have been the ones that have been working on the Georgia package and so forth. We have also met at the level of G-7 foreign ministers meeting telephonically a couple of times because issuing one statement that said that it was unusual for G-7 foreign ministers to criticize the behavior of another – of a member of the G-8. So there is a lot of activity that has taken place outside the context of the G-8, and more in the context of the G-7.

I think that we will have to see. The jury is still out on a couple of elements about Russia, and I hope that Russia will, frankly, stop digging the hole that it has dug by recognizing Abkhazia and South Ossetia. One of the things that Russia could do to show that it understands that a different course is necessary would be not to try to alter the status quo in Abkhazia and South Ossetia. So no permanent military bases. Don’t start exploring for resources in territory that is clearly within the international boundaries of a member-state of the United Nations.

I think these are the kinds of issues that people are going to be looking at. Is Russia going to block the entry of observers and monitors into Abkhazia and South Ossetia itself? Is Russia going to actually withdraw its forces fully and go back to the status quo ante? So there is a lot to still look at here, but I think that the last couple of months have clearly – or the last month or so, has clearly cast a pall on the question of Russian engagement with the diplomatic and economic and security institutions that were built on certain premises about what kind of engagement and interaction Russia wished to have with the world.

MODERATOR: Final question. Okay, way over there.

QUESTION: (Inaudible) visiting fellow at the Brookings Institution. Thank you for excellent speech.

There are a few things I would like you to elaborate if you can. First, you didn’t talk about unintended consequences of a strained relationship with Russia. You mentioned the cooperation on terrorism and nonproliferation. But what – if they don’t collaborate, that would be a major setback for everybody.

The second point is: Don’t you think that we as Western democracies have somehow lost our moral force in invading Iraq and now we have difficulty at making – Russia understands that invading is not such a good thing and, you know, you’re breaking international law? Thank you very much.

SECRETARY RICE: Yes. Well, let me – on the first question of the consequences, look, I think we still have an interest in cooperation on terrorism, and I think Russia still has an interest. Russia, given its problems with extremism on its periphery, has always understood that it had an interest in cooperating on terrorism. I might note, too, that separatism and terrorism, in some of that area around the south of Russia – the southern flank – go somewhat hand in hand. And so, the recent moves by Russia, I think, have consequences also for the way that those regions will develop. And we will continue to do what we do with every state, which is to share information, to share whatever intelligence we have. Because none of us have an interest in another terrorist attack, and I expect that to continue.

If you remember, the United States was most – probably the most supportive country in the world of – with Russia after Beslan. And I don’t think that that is going to stop. And I think if there are those out there who would wish to exploit what they see as tensions in U.S.-Russian relations, they shouldn’t do it. Because the common fight against terrorism is one that I expect to continue.

As to Iraq, I think we have to be very clear here. Saddam Hussein was an international outlaw by numerous, numerous, numerous Security Council resolutions which Russia itself had voted for, including the last resolution, 1441, which called for consequences should the Iraqis not carry through on the demands of that resolution. This was a state that had attacked its neighbors, used weapons of mass destruction both against its own people and against its neighbors. It was a state that had started two major wars and that frankly was an outlaw state. And it was a brutal state to its own people. What the United States and the coalition of states that liberated Iraq did was to give the Iraqi people an opportunity to build a new and decent kind of society.

Now to be sure, it has been harder than any of us might have dreamed. But if you look at where Iraq is today, reemerging as a strong Arab state in the center of the Middle East, but a multiethnic, democratic state with a functioning parliament, with a functioning government whose neighbors are recognizing that and going back in important numbers from places like UAE and Bahrain and Jordan to reestablish embassies there, if you look at an Iraq that will not seek weapons of mass destruction like the Saddam Hussein regime, that will live in peace and security with its neighbors and that will give its own people a chance for democratic governance, I don’t think that that bears any resemblance to invading a small democratic neighbor whose only crime, apparently, was that it wished to be a part of the emerging transatlantic world.

And so I just don’t think that there is any comparison, and we shouldn’t allow the Russians to make such an argument.

MODERATOR: Thank you so much.

SECRETARY RICE: Thank you very much. (Applause.)

http://www.state.gov/secretary/rm/2008/09/109954.htm

Noch eine kleine Bemerkung!

“Russia’s invasion of Georgia has achieved – and will achieve – no enduring strategic objective. And our strategic goal now is to make clear to Russia’s leaders that their choices could put Russia on a one-way path to self-imposed isolation and international irrelevance.”

Internationale Irrelevanz....

Glauben sie das wirklich Frau Rice?

Hat nicht auch Russland einige Druckmittel auf der Hand?

Da wären doch noch die Versorgungswege für die NATO-Truppen in Afghanistan, die ja bekanntlich über Russland führen.

Was würde wohl geschehen wenn Russland die blockiert?

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Russia envoy warns NATO on air space to Afghanistan

Thu Sep 18, 2008 10:05am EDT

KABUL (Reuters) - Russia threatened to block NATO from using its air space for operations in Afghanistan if member states did not stop "hostile" policies toward Moscow, the Kremlin's top diplomat in Kabul said.

"(Russian air space) is still open, but if the NATO countries continue to their hostile policies with regard to Russia, definitely this issue will happen," Zamir Kabulov told BBC radio in an interview aired on Thursday.

NATO imports most of its logistics via Pakistan to Afghanistan, but also uses Russia's air space for some cargo.

NATO was not immediately available for comment.

http://www.reuters.com/article/topNews/idUSISL10905220080918