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Thursday, September 11, 2008

„They mean business“ – Sie meinen es ernst

„They mean business“ – Sie meinen es ernst

Die russische Luftwaffe erlaubt sich einen kleinen Luxus, sie sendet zwei TU-160 Bomber in das sonnige Venezuela.

In Venezuela werden die zwei Maschinen von Präsidenten Hugo Chavez mit grossem Pomp begrüsst, ebenfalls gibt er in seiner direkte Art bekannt, eine der beiden Maschinen fliegen zu wollen.

Mit dieser Initiative demonstrieren die Russen, dass sie es ernst meinen, sogar sehr ernst, und dass sie nicht gewillt sind, sich dem Diktat des Westens länger zu unterwerfen.

Natürlich können die beiden Flugzeuge für die USA keine Bedrohung sein, aber das ganze hat ja auch einen symbolischen Charakter.

Wie es ein Sprecher des russischen Aussenministeriums nachdrücklich betont hat, „Hat der Besuch der zwei Flugzeuge gar nichts zu tun mit der Krise in Georgien."

Eine sehr schöne diplomatische Redewendung, muss man schon sagen.

Die USA sind ganz natürlich etwas irritiert, und, dass ist ja eigentlich der Zweck dieses Besuches.


Diese Aktion zeugt nicht, wie manche meinen, nach einer Wiederbelebung des "sowjetischen Imperialismus", sondern sie ist ein klares Zeichen dafür, dass Russland gewillt ist im Weltgeschehen wieder mitreden zu wollen. Es ist eine Antwort auf die anmassende Politik der USA und ihren willenlosen Vasallen in Europa.

Damit wird ebenfalls ein Zeichen gesetzt and die restliche Welt, die hegemoniale Macht der USA über die Welt wird klar und deutlich in Frage gestellt.

Also wie die Amerikaner sagen „They mean business“

Russische Bomber in Venezuela

Nato-Botschafter erklärt Absichten russischer Bomber in Venezuela

BRÜSSEL, 11. September (RIA Novosti). Russlands Nato-Botschafter Dmitri Rogosin betrachtet die Ankunft russischer Tu-160-Bomber in Venezuela als Beweis für die neuen Möglichkeiten der russischen Streitkräfte.

„Unsere Kooperation mit Venezuela und perspektivisch auch die mit weiteren Ländern Lateinamerikas beeinträchtigt keineswegs die Sicherheit von irgendwem. Nur unsere eigene Sicherheit wird dadurch gestärkt“, so Rogosin am Donnerstag gegenüber RIA Novosti.

Er kommentierte auch die Ankunft zweier russischer Langstreckenbomber in Venezuela: „Das zeugt von den neuen Möglichkeiten der russischen Streitkräfte sowie der Qualitätsoptimierung der Militärübungen, die auf die Aufrechterhaltung der Verteidigungsfähigkeit Russland in dieser nicht einfachen Zeit abzielen“.

Am Mittwoch hatten die Regierungen in Moskau und Caracas bestätigt, dass zwei russische Langstreckenbomber vom Typ Tu-160 in Venezuela gelandet waren. Wie es hieß, sollen sie in den nächsten Tagen einige Trainingsflüge über neutralen Gewässern absolvieren.

http://de.rian.ru/safety/20080911/116705822.html


.....Gespannt warten wir auf Reaktionen aus den USA und dem ROW (Rest of the West)