Mittwoch, 10. Februar 2010

Die Märchenwelt

Ökonomanien,das Wunderland

Ist sie nicht wunderbar die Welt des Jean Baptiste Say, welcher ja immer wieder herangezogen wird (ob er dies Gut finden würde, wissen wir nicht) um den Wahnsinn zu rechtfertigen, dessen Theorie besagt, dass Einkommen, unabhängig welcher Art, ob Arbeitseinkommen, ob Investitionsrenditen oder Renten, ausgegeben und wieder investiert werden in einem Kreis in welchem sich Angebot und Nachfrage ausgleicht.
Und wenn man noch eine Prise Helmut Schmidts Wirtschaftstheorie dazu fügt, gemäss welcher die Profite von Heute, die Investitionen von Morgen und die Arbeitsplätze von Übermorgen sind, haben wir eine fast perfekte Welt.
Die Arbeitstätigkeit und die Produktion steigen, der zu verteilende Kuchen wächst. Mit dem wachsenden Kuchen entstehen neue Arbeitsplätze welche mehr Profit generieren, welche mehr….usw.
In Ökonomanien, das Wunderland in dem alle glücklich und zufrieden lebten, galten diese regeln seit unendlicher Zeit.
So etwa könnte man den Kindern die Legende des Wunderlandes erzählen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen